Telgte

15.10.2019

Die kleine Stadt Telgte im Kreis Warendorf zwischen Münster und Warendorf ist einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der Region

Seine wichtigste und bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Marienkapelle, in deren Inneren das Abbild der Schmerzhaften Mutter zu sehen ist, die seit mehr als 500 Jahren Pilger anzieht. Die Kapelle im Barockstil wurde im 17. Jahrhundert an der Stelle eines kleinen Altars mit Holzdach errichtet.

Neben der Kapelle, am Ufer der Ems, befindet sich die St. Clemens Kirche. Diese Kirche ersetzte eine alte romanische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die bei dem großen Brand, der die Stadt um 1500 verwüstete, zerstört wurde. Der ursprüngliche Turm wurde 1865 abgerissen und wich dem heutigen Turm, der elf Jahre später fertiggestellt wurde. In der Nähe der Kirche und der Kapelle befindet sich das Religionsmuseum. Das Herz der Altstadt befindet sich auf dem historischen Marktplatz.

Die Marienkapelle von der St. Clemens Kirche aus gesehen.
Die Marienkapelle von der St. Clemens Kirche aus gesehen.

Orte zum Besuchen:

Marienkapelle: Die Stadt Telgte ist seit mehr als 500 Jahren ein wichtiger Wallfahrtsort. Pilgerziel ist die Marienkapelle, eine achteckige Barockkapelle aus dem 17. Jahrhundert. Im Inneren der Kapelle befindet sich das um 1370 geschnitzte Wunderbild der Schmerzhaften Mutter. Ursprünglich war das Bild durch eine Holzdecke geschützt, doch 1654, während der protestantischen Reformation, schuf der Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard von Galen, die erste große Wallfahrt zur Kapelle, und um 1654 begann der barocke Bau der Kapelle.

Derzeit zieht das Bild jährlich mehr als 100.000 Pilger an und macht Telgte zu einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte Deutschlands.


St. Clemens Kirche: Die heutige spätgotische Kirche wurde im 16. Jahrhundert nach der Zerstörung der alten Kirche während des großen Brandes, der die Stadt um 1500 verwüstete, erbaut. Der Turm wurde 1865 abgerissen und wich dem heutigen Turm und einer Erweiterung des Tempels.


Fotografien aus Telgte: