Billerbeck

15.05.2019

Billerbeck liegt zwischen den grünen Hügeln der Baumberge. Die Altstadt, die privilegierte Lage auf den Baumbergen und die Kreuzung von Pilgerwegen machen Billerbeck zu einem idealen Ort, um ein unvergessliches Wochenende zu verbringen. Billerbeck ist ein gutes Beispiel für eine idyllische Stadt. Am Stadtrand, zwischen Billerbeck und Coesfeld, liegt das Kloster Gerleve.

Hier starb der Heilige Lugerus, erster Bischof von Münster und Schutzpatron des Bistum Münster.

Turm der St. Johannes Kirche vom Busbahnhof aus gesehen.
Turm der St. Johannes Kirche vom Busbahnhof aus gesehen.

Orte zum Besuchen:

Ludgerus Dom: Die Kirche wurde zwischen 1892 und 1898 vom Architekten Wilhelm Rincklake in Form einer neugotischen Basilika erbaut. Seine 100 Meter hohen Türme sind ein Wahrzeichen der Stadt Billerbeck, das von überall in der Kleinstadt und aus dem Umland sichtbar ist. Obwohl dieser Tempel als Ludgerus Dom bekannt ist, ist er in Wirklichkeit eine Kirche, da er offiziell nicht den Titel eines Domtempels trägt. Diese Kirche befindet sich an derselben Stelle, an der der Legende nach der heilige Ludgerus am 26. März 809 starb. Ursprünglich wurde hier im 11. Jahrhundert eine romanische und im 18. Jahrhundert eine barocke Kapelle errichtet, die Ende des 19. Jahrhunderts für den Bau des heutigen Tempels abgerissen wurden.

Der heilige Ludgerus starb in Billerbeck, nachdem er die Stadt Coesfeld besucht hatte, der Stadt, in der er zuletzt predigte. Der Legende nach starb er an der Stelle, wo heute der Südturm der Kirche steht. Dieser Ort ist nach wie vor ein wichtiger Wallfahrtsort im Bistum Münster, wobei die Totenkapelle im Südturm das Hauptziel der Wallfahrer nach Billerbeck ist.


Pfarrkirche St. Johannes der Täufer: Diese schöne Kirche ist eine der bedeutendsten romanischen Kirchen in Westfalen. Es wird vermutet, dass St. Ludgerus, der erste Bischof von Münster, am Tag vor seinem Tod, am 26. März 809, in dieser Kirche seine letzte Messe feierte, weshalb sie als die authentische Pfarrkirche von Billerbeck gilt.

1234 wurde der Grundstein für das heutige Kirchengebäude gelegt. 1425 wurde die Kirche erneut umgestaltet. Das Hauptportal im spätromanischen Stil ist eines der schönsten Beispiele dieser Zeit im Münsterland. Das gleiche gilt für das Läuten der Glocken seit den drei Glocken aus den Jahren 1522 und 1523, von denen zwei noch erhalten sind. Es ist ein rhythmisches Glockenläuten, das noch manuell ausgeführt wird.


Kolvenburg: Südlich der Altstadt befindet sich dieses alte Schloss, von dem heute nur noch das heutige Gebäude erhalten ist. Dieses Gebäude ist ein gutes Beispiel für ein typisches münsterländisches Wohnhaus des Niederadels. Das heutige Gebäude im Renaissancestil stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert, aber seine Geschichte reicht weiter zurück, als es von den Herren von Billerbeck als Bergfried erbaut wurde. Die ersten Bewohner des Schlosses waren die Familie Voet und später die Familie Colve, von der der Name des Gebäudes stammt. Die letzten Besitzer waren im 19. Jahrhundert Mitglieder der Familie von Twickel. Seit 1966 ist das Gebäude im Besitz des Kreises Coesfeld und wird als kulturelles Zentrum des Kreises genutzt.


Rathaus: Der neugotische Bau wurde 1892 vom Architekten Hilger Hertel nach dem Abriss des alten Rathauses aus dem 17. Jahrhundert für den Bau des Ludgerus Doms entworfen.


Haus Beckebans: Dieses Gebäude befindet sich im Herzen der Altstadt und ist eines der schönsten und ältesten Gebäude in Billerbeck. Die ersten Daten des Gebäudes stammen aus dem Jahr 1409. Das Gebäude stellt einen Übergangsstil zwischen den typischen Bauten des Stadtgebiets und den Landhäusern der wohlhabenden Bevölkerung dar.


Das Archidiakonatsgebäude: Bis 1825 war das Bistum Münster in mehrere kirchliche Verwaltungsbezirke aufgeteilt, die von einem Archidiakon geleitet wurden. Einer dieser Erzdiakone hatte seinen Sitz in Billerbeck, dem dieses Gebäude gehörte. Das Haus stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert und ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Über dem Eingang befindet sich das Wappen des Archidiakon Wilhelm Freiherr von Fürstenberg.


Kriegerehrenmal: In der Nähe des Ludgerus Doms steht seit 1926 das den Kriegsopfern gewidmete Denkmal, das von Bernhard Meyer mit Sandstein aus den Baumbergen errichtet wurde.


Kloster Gerleve: Die Benediktinerabtei Gerleve liegt zwischen Coesfeld und Billerbeck auf dem Gebiet letztgenannter Stadt in einem südlichen Seitental des Coesfelder Bergs auf 125 m Höhe. 


Fotografien aus Billerbeck: