Bevergern

09.07.2020

Dieser kleine Ort liegt östlich des Riesenbecker Osning innerhalb der Gemeinde Hörstel. Das Dorf hat eine der schönsten Altstädte im Tecklenburger Land. Im Herzen der Altstadt befindet sich die St. Mariä Heimsuchung Kirche und viele Häuser mit jahrhundertelanger Geschichte.

In der Umgebung der Altstadt, wo die Mauer war, steht die Levedags Mühle, eine alte Mühle, die auf einem alten Turm der Mauer gebaut wurde, dessen oberer Teil mit Sandstein aus den Resten der alten Burg Bevergern gebaut wurde nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Dem Kanal folgend, der die Altstadt im Norden umgibt, finden wir am Kanal einen kleinen Holzsteg, in dem die Frauen des Dorfes früher Wäsche wuschen.

Straße in der Altstadt mit der Kirche am Ende.
Straße in der Altstadt mit der Kirche am Ende.

Orte zum Besuchen:

St. Mariä Heimsuchung Kirche: Die heutige gotische Kirche wurde 1483 an der Stelle der vorherigen Kapelle errichtet, deren erste Erwähnung aus dem 14. Jahrhundert stammt. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1759 und 1767 erweitert und 1937 wurde das heutige Südschiff hinzugefügt. Im 17. Jahrhundert wurden im Turm neue Stockwerke mit Steinen aus der Ruine der alten Burg errichtet und später, im Jahr 1767, der heutige Zwiebelturm angebaut.

Das Innere des Tempels ist noch intakt, mit schöner Ausstattung, darunter der schöne Hochaltar von 1655 mit dem Wappen des Fürstbischofs von Münster Christoph Bernhard von Galen, eine Holzfigur der Gottesmutter aus dem 14. Jahrhundert, die Doppelfigur Unserer Lieben Frau aus dem 16. Jahrhundert, die in der Mitte des Mittelschiffs hängt, oder die Kanzel aus dem 18. Jahrhundert mit den Figuren der fünf Evangelisten, der Jungfrau und der Kirchenväter, die unter anderem in Holz geschnitzt sind.


Levedags Mühle: Die Mühle wurde in einem ehemaligen Turm in der Mauer gebaut. Der obere Teil der Mühle wurde aus Sandstein gebaut, der aus den Resten der alten Burg gewonnen wurde. Derzeit dient die Mühle einer Wohnnutzung, die sich auf einer Seite der idyllischen Promenade befindet, die dem gleichen Verlauf wie die Mauer nördlich des Dorfes neben dem parallel zur Promenade verlaufenden Bach folgt.


Heimathaus: Das Haus des Heimatvereins Bevergern liegt im Zentrum der Altstadt und besteht aus drei alten Fachwerkhäusern, von denen das älteste aus dem 18. Jahrhundert stammt. Das Set wurde 1964 als Geschenk von Anton Hilckman seiner Heimatstadt geschenkt.


Klosterhof: Das Fachwerkhaus steht seit 1669 am Marktplatz, als es wegen des Dreißigjährigen Krieges als Zufluchtsort für die Nonnen des Klosters Gravenhorst errichtet wurde. Das Gebäude wurde im 19. und 20. Jahrhundert als Gasthof und Hotel genutzt.


Fotografien aus Bevergern: